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shortening long-covid (the shorter the long, the stronger the lung)

28-04-22

Der „Vorteil" einer durchlebten Corona-Infektion besteht in der erzwungenen Ansammlung von Erfahrungswissen, welches man freiwillig nicht hätte generieren können oder wollen. Soweit die These.

Würde in der Umkehrung bedeuten:

DerNachteil" des Nichtinfiziertseins kann sich im Einzelfall in der Fabrikation unreflektierten, nicht-qualifizierten, „quergedachten" Geschwätzes darstellen.


Man muss sicherlich nicht jede Erkrankung, jeden Zustand oder jedes Symptom, die/den/das man befundet und/oder behandelt, selber erlitten haben.

Wo keine eigenen Erfahrungen vorhanden sind, geht man den Umweg über Emphase und Mitgefühl, über zuhören und differenzieren, Wahrnehmung und Vorstellung.

Es gewinnt jedoch all dies an Tiefe oder Durchdringung, wenn unmittelbar der eigene Erfahrungsschatz herangezogen sein kann, wenn man aus der konkreten Selbstreferenz heraus weiß, wovon gesprochen und berichtet wird, wie sich das angefühlt hat und was das mit einem selber gemacht hat und (ggf. immer noch) macht.

Das alles lässt sich dann abgleichen, relativieren und -aus der persönlichen Betroffenheit heraus- wieder versachlichen.

Wirklich düster wird es, wenn man während der Erkrankung versucht, sich in die Köpfe von "Impfverweigerern" hineinzuversetzen, im Bemühen, deren Motive und Beweggründe zu verstehen - das funktioniert dann nämlich noch weniger, als ohnehin bereits, nicht.

Covid ist KEIN regulärer Virus, das war wissenschaftlich schon lange erwiesen, wurde mir aber letzte Woche - im Eifer des immunologischen Gefechts und der körpereigenen Abwehrmechanismen - nochmal besonders deutlich vor Augen und Sensorium geführt.

Auch, was es eigentlich heisst und bedeutet, wenn davon gesprochen wird, dass „das komplette System betroffen" ist, vom Virus angegriffen wird, bis hin zu einer nicht selten auftretenden und nachweisbaren Vernarbung von Lungengewebe.

In der öffentlichen Diskussion und Wahrnehmung stehen naturgemäß die schweren Verläufe im Mittelpunkt, die Todesfälle und Intensivpatienten. Was wenig Beachtung findet, auch, weil einfach noch reduziert verwert-und vergleichbares Datenmaterial zur Verfügung steht:

  • Die kurz-mittel-und langfristigen Folge-und Begleiterscheinungen der "regulär" verlaufenden Infektion
  • Die endogenen und autonomen Regulationsvorgänge innerhalb des infizierten oder kurierten Organismus
  • Die Auswirkungen dieses - paradoxerweise gleichzeitig überzitierten und mystifizierten - Virus auf Körper, Leib und Bewusstheit, sowie auf das kontextspezifische Phaneron im Allgemeinen ( fühlen, denken und empfinden )


Es scheint manchmal, als neigten wir zu einer künstlichen "Problematisierung" von körpereigenen, natürlich angelegten Prozessen. Indem wir Sensationen ( schwerste Verläufe ) medial ausschlachten und der begaffenden Hysterisierung ausliefern, berauben wir die individuelle Tragik ihres Rechts auf würdevolle Begegnung und ihres Anspruchs auf intime Verarbeitung. Darüberhinaus wirkt es unprofessionell und mindestens fahrlässig, physiologische Regenerationsabläufe und organismische Anpassungsvorgänge undifferenziert zu pathologisieren, indem die noch nicht evaluierten Einzelfälle pauschal zu einer allgemeinen und allgemein gültigen Diagnostik ( Post-oder Long-Covid Syndrom ) subsummiert sind. So werden dann Menschen als Patienten definiert und als therapiebedürftig klassifiziert, ohne dass schul-und komplementärmedizinisch eine adäquat greifende „Therapie-Methode" zur Verfügung stünde und gestellt würde.

Es wird ein Narrativ installiert, dem man bereitwillig folgt, weil wir offenbar all jene Erzählungen begrüßen, die uns im Kern nahelegen, wenig zu tun und nichts zu verändern, weiterzumachen wie bisher und alles Weitere den sich exponierenden Erzählern anzuvertrauen, die sich per Vorgang dafür zuständig und kompetent erklären. ( Die russische Propaganda konnte der Bevölkerung erzählen, dass eine „Spezialoperation" gegen ukrainische Faschisten nötig ist, nicht aber davon überzeugen, dass eine Impfung gegen Covid zu empfehlen wäre. Der Unterschied besteht vielleicht in der nahegelegten-und liegenden Passivität im ersten Fall, die aus einem „wir kümmern uns schon darum, ihr könnt weiterleben wie bisher" resultiert, und einer Aktivitätsveranlassung, die im zweiten Falle mit einer noch vorzunehmenden Immunisierung einherginge…)

Hygiogenese ist weder Syndrom, noch „Problem", sondern Bestandteil einer intakten Rekuperation.

Es ist nicht Jeder, der sich länger mit der Infektion und deren Auswirkungen rumgeschlagen hat, automatisch ein „Long-Covidler". Im Rahmen endogener Regulationsvorgänge werden funktionelle Adaptationen bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen, dann sind vegetativ gesteuerte Funktionssysteme adaptiv reguliert. Gesteuert werden diese Anpassungsprozesse v.a. über Hormone der Nebennierenrinde, ebendies analogisiert sich im hygionomischen Assessment über Ernährungs-bzw. Stoffwechselprobleme im Funktionskreis Niere, die bei annähernd jedem Klienten, der Corona hinter sich hat, befundet werden können.

Es entspricht unseren Beobachtungen, dass es knapp einen Monat braucht, um sich eben nicht mehr schlapp und kraftlos zu fühlen, um wieder in Bereiche der Alltagstauglichkeit zurückzukehren und gewohnte, individuell angelegte Belastungsroutinen wieder abrufen zu können ( Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen etc - aber auch Arbeitsfähigkeit ).

Die allgemeine, ärztliche Empfehlung, bis zu vier Wochen nach der Infektion Sport oder Belastung zu vermeiden, ist in und aus diesen Zusammenhängen begründbar.

Wenn aber tatsächlich Gewebsveränderungen stattfanden-und finden, wenn Lungengewebe langfristig vernarbt, dann greifen trophoplastische Anpassungsvorgänge, die spezifisch durch Wachstumsprozesse von Geweben gekennzeichnet sind. Diese benötigen ca. 9-12 Monate - sofern differenzierte, befundgerechte Reize, kontinuierlich adaptogen gesetzt sind:

„Die Ergebnisse trophisch-plastischer Adaptationen sind bei Wegfall des Anpassungsreizes wieder rückläufig, sodass zur Aufrechterhaltung des Adaptationsergebnisses eine Fortsetzung der Therapie erforderlich ist." ( Gutenbrunner - Grundlagen der physikalischen Medizin )

Hinsichtlich der erwähnten Gewebsveränderungen (bis hin zu Vernarbungen) sind die -ohnehin physiologisch und empirisch legitimierten- regelmäßigen und kontinuierlichen Anwendungen also nur umso empfehlenswerter.

Bei der Differenzierung der Hygionomie lassen sich Parallelen beschreiben, die nahezu alle Klienten mit durchstandener Corona-Infektion aufweisen:

Zunächst Ernährungsprobleme in bis zu 4 (!) Funktionskreisen, zumeist Niere, Lunge, Leber, Herz, die die vorhandene Dehydrierung im Organismus analogisieren.

Häufig stellt sich dies bereits nach 1-2 befundgerechten Interventionen mit physikalischen Verfahren ( in diesem Fall Kryo-also Trockeneis - Anwendungen ) ein.

Was dann prozessual häufig folgt, sind Durchblutungsprobleme, die sich im Öffnerbefund darstellen und in den meisten Fällen den Funktionskreis -bzw. konkret und direkt das Organ LUNGE betreffen ( Vernarbung im Organgewebe bildgebend nachweisbar ).

Im Sinne des BIANZHENG (Weg der Gesundung zurück) wird befundgerecht rekapituliert und rekonstruiert, was sich im Verlauf der Erkrankung und darüber hinaus im Organismus abgespielt hat.

Auffällig und in dieser Ausprägung selten zu beobachten: über mehrere Termine hin reagiert der Klient (über den Fkt.Kreis Lunge) massiv auf den bei Dbl-Problemen eingesetzten Ultraschall, und dies bevorzugt im Bereich beider MU-Zustimmungspunkte im Brustbereich.

Das ist einerseits logisch, weil die erwiesenen Gewebsvernarbungen das Organ selber betreffen und dort Resonanz auf das differenzierte physikalische Verfahren erfolgt. Andererseits gibt die Heftigkeit der Reaktion und das Ausmaß der sich deckenden Befunde und Befindlichkeiten zu denken.

Die betroffenen Klienten regenerieren und - v.a. - REKUPERIEREN schneller und effektiver, als im herkömmlichen Vergleichsfall ( andere, nicht behandelte „Ex-Covidler"…). Das heisst, sie erlangen ihre eigentlich, bzw vor Erkrankung vorh andenen und empfundenen Fähigkeiten, Leistungsdaten und Funktionalitäten zurück.

Hygiogenetische Abläufe effektivieren sich durch regelmäßige Anwendungen, mentale, emotionale und/oder „geistige" Irritationen ( die nach Covid deutlich ausgeprägt sind…) können zeitgleich aufgegriffen und äquilibriert werden, sprich:

Aus „Long-Covid-Patienten" ( ...die es natürlich gibt, ebenso wie das Syndrom selber - dies soll keinesfalls infrage gestellt sein - es bleibt jedoch jeder Einzelfall zu differenzieren) werden Klienten, die nach einer durchstandenen Infektion ihre Gesundheit in die eigene Hand nehmen und sich dabei unterstützen lassen, schnellst-und bestmöglich zu GENESEN, am Leben wieder teilzunehmen und die entstehenden Ressourcen eines sich entfaltenden "Erfahrungswissens" nutzbar zu machen. 

Florian Giesenhagen

HZNW Oldenburg/BIG Neusiedl am See


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ANGST IST ANLASS WEGZURENNEN, NICHT ABER...
 

Kommentare 3

Barbara Bawart am Mittwoch, 04. Mai 2022 04:40

Diese belegbaren Ausführungen über einen bzw. mehrerer Covid-Krankheitsverläufe, zeigen doch sehr gut auf, wie individuell diese auch sind.
Jeden Menschen trifft es auf eigene Weise, je nachdem wie das eigene Immunsystem auf die einzelne Organe und Funktionssysteme reagiert.
Ich denke, dass dies Argumente sind, für die Selbsthilfegruppen für Long Covid. Also für die Menschen, die gemäß des Gesundheitssystems bereits austherapiert sind, jedoch noch immer unter dieser Krankheit leiden.


Diese belegbaren Ausführungen über einen bzw. mehrerer Covid-Krankheitsverläufe, zeigen doch sehr gut auf, wie individuell diese auch sind. Jeden Menschen trifft es auf eigene Weise, je nachdem wie das eigene Immunsystem auf die einzelne Organe und Funktionssysteme reagiert. Ich denke, dass dies Argumente sind, für die Selbsthilfegruppen für Long Covid. Also für die Menschen, die gemäß des Gesundheitssystems bereits austherapiert sind, jedoch noch immer unter dieser Krankheit leiden.
Antonius Wolf am Donnerstag, 05. Mai 2022 16:06

Hygiagogik einigt sich auch Impfnebenwirkungen

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Antonius Wolf am Donnerstag, 05. Mai 2022 16:08

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